Ein spannendes Stück über einen früheren Reformator

Nach König David und den Propheten Jona und Daniel schlüpft Pastor Friedrich Zahn 2017 in die Rolle des Propheten Elia. Er erzählt in wechselnden Rollen und in gereimten Versen die Geschichte aus dem Alten Testament. Dabei stellt er auch einen Bezug zu Luther und zur heutigen Zeit her.

Elia – der Reformator

Wer schon einmal biblische Geschichten gehört und gelesen hat, dem ist im Alten Testament möglicherweise der Prophet Elia begegnet. Sein Name ist bereits Programm. Elia bedeutet: „Mein Gott ist Jahweh“. Jahweh ist der Name Gottes in der Bibel. Der damalige König von Israel mit dem Namen Ahab (871 bis 852 v. Chr.), wird durch seine Frau Isebel zum heidnischen Götzendienst verleitet. Das erste Gebot der Israeliten steht komplett in Frage:

„Ich bin der Herr dein Gott, der dich aus der Knechtschaft geführt hat, du sollst keine anderen Götter haben neben mir“.

So steht Elia ziemlich allein einer riesigen weltlichen und religiösen Übermacht gegenüber. Elia ist schon lange vor Luther ein Reformator. So kommt es in der Theaterpredigt nicht zufällig immer wieder zu überraschenden Verbindungen zu Martin Luther und dem Kampf mit seiner Kirche, die ähnlich wie bei Elia „deformiert“ ist. Wie bei Luther prallen gewaltige Kräfte aufeinander.

Die Theaterpredigt

Fast wie ein Kammerspiel:
Ein Prediger, der in verschiedene Rollen schlüpft, Musik, die dramaturgische Akzente setzt, ein Bühnenbild, das die Philosophie des „Weniger ist mehr“ gekonnt umsetzt, und nicht zuletzt gereimte Monologe, die Botschaften von Gestern in inspirierende Gedanken für das Hier und Jetzt transferieren.

Das Original

Wenn Sie dieses spannende Stück Geschichte unmittelbar aus der Bibel erfahren möchten, lohnt es sich, im Buch 1. Könige die Kapitel 16, ab Vers 28, bis 19 zu lesen.

Termine

Weitere Aufführungen sind in Vorbereitungen. Neue Infos demnächst hier.